Mittwoch, 27. Dezember 2017

Schwesterherz - Rezension

SchwesterherzSchwesterherz

Von Kristina Ohlsson
Erschienen im Limes-Verlag
Kostet in Deutschland als broschierte Ausgabe ca. 15 Euro
479 Seiten

Inhalt (Klappentext): Staatsanwalt Martin Benner will Bobby Tell eigentlich schnellstmöglich wieder loswerden: Dieser ungepflegte, nach Zigaretten stinkende Kerl wirkt erst mal wenig vertrauenswürdig. Sein Anliegen ist nicht weniger prekär: Tells Schwester Sara – eine geständige fünffache Mörderin, die sich noch vor der Verfahrenseröffnung das Leben nahm – soll unschuldig gewesen sein, und Benner soll nun posthum einen Freispruch erwirken. Vor Gericht hätte die Beweislage damals nicht mal ausgereicht, um Sara zu verurteilen, doch unbegreiflicherweise legte sie ein umfassendes Geständnis ab und konnte sogar die Verstecke der Tatwaffen präzise benennen. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an …

Meine Meinung: Das Cover gefällt mir recht gut und ist auf jeden Fall passend zur Geschichte gewählt. Vor allem die Farbgestaltung spiegelt das Düstere wieder, das man auch beim Lesen verspürt. Vor einigen Jahren habe ich "Aschenputtel" von Kristina Ohlsson gelesen und dieses Buch hat mir damals super gefallen. Deshalb war ich total neugierig, als ich gesehen habe, dass es eine neue Reihe der Autorin gibt. "Schwesterherz" ist der erste von zwei Bänden, die von Staatsanwalt Martin Benner handeln. Martin, der Protagonist, war gut ausgearbeitet und ich hatte ein klares Bild von ihm vor Augen. Zwar war er mir nicht in jeder Hinsicht sympathisch, aber im Großen und Ganzen mochte ich ihn als Hauptperson ganz gerne. Außerdem verändert er sich im Laufe des Buches zum Positiven, was mir sehr gut gefallen hat. Auch die anderen Charaktere konnte ich mir gut vorstellen. Lucy, Martins Ex, zum Beispiel wuchs mir richtig ans Herz. Kristina Ohlssons Schreibstil war genau nach meinem Geschmack. Sie hat die Spannung durchgehend aufrecht erhalten, sodass ich oft viele Seiten am Stück gelesen habe, weil ich nicht aufhören konnte. Zur Handlung muss ich sagen, dass mir diese vielleicht etwas zu klischeehaft war. Das wird im Buch auch mehrmals wieder aufgegriffen, denn Martin Benner selbst merkt, dass die ganze Story, die er erlebt, nur so von Klischees strotzt. Dennoch hatte ich große Freude am Lesen und war gefesselt. Ich kann das Buch auf jeden Fall für alle Thriller-Fans empfehlen!

4/5 Punkten

Bildquelle: www.blogger.randomhouse.de

Kommentare:

  1. Hallo liebe Binzi,

    da ich ja kein Thriller Fan bin, ist das Buch eher nichts für mich. Mich freut es aber sehr, dass es dich so gut unterhalten konnte.

    Liebe Grüße,
    Ally

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    1. Mir reichts jetzt erstmal auch wieder für eine Weile mit Thrillern :D

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