Sonntag, 26. Februar 2017

28 Tage lang - Rezension

28 Tage lang

Von David Safier
Erschienen im rororo-Verlag
Kostet in Deutschland als Taschenbuch ca. 10 Euro
403 Seiten

Inhalt (Klappentext): Warschau 1943: Die sechzehnjährige Mira schmuggelt Lebensmittel, um im Warschauer Ghetto zu überleben. Als sie erfährt, dass die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden soll, schließt sich Mira dem Widerstand an. Der kann der übermächtigen SS länger trotzen als vermutet. Viel länger. 28 Tage lang.
28 Tage, in denen Mira Momente von Verrat, Leid und Glück erlebt.
28 Tage, in denen sie sich entscheiden muss, wem ihr Herz gehört.
28 Tage, um ein ganzes Leben zu leben.
28 Tage, um eine Legende zu werden.

Meine Meinung: Das Cover ist relativ schlicht gehalten durch die Farbgestaltung, aber auf jeden Fall passend zum Inhalt des Buches. Mir persönlich gefällt es leider nicht ganz so gut. Dafür konnte mich die Geschichte umso mehr überzeugen. Schon lange hatte ich das Buch im Hinterkopf und wusste, dass ich es irgendwann lesen wollte. Bei einem Besuch im Münchner Hugendubel habe ich es mir dann vor einiger Zeit gekauft und vor Kurzem nun endlich gelesen. Und ich war restlos begeistert! David Safier schreibt spannungsgeladen und fesselnd. Trotz des ernsten Themas, das einen natürlich sehr schockiert, hatte ich große Freude am Lesen dieses Romans. Miras Geschichte war für mich äußerst emotional und bewegend. Dazu aber auch richtig interessant und vor allem traurig und brutal. Mira selbst, die Protagonistin, war mir von Anfang an sympathisch. Es gab nur eine einzige Stelle im ganzen Buch, an der ich mir eine andere Reaktion von mir gewünscht hätte; ansonsten konnte ich immer alles gut nachvollziehen und mich problemlos in sie hineinversetzen. Auch die anderen Charaktere waren gut beschrieben, sodass ich sie alle genau vor Augen hatte und mir das Geschehen vorstellen konnte. Die Handlung an sich ist logischerweise eine schreckliche. Dadurch, dass man beim Lesen weiß, dass das alles so oder so ähnlich tatsächlich passiert ist, nimmt "28 Tage lang" einen ganz schön mit. Für mich war das Buch ein absolutes Highlight und ich kann es jedem empfehlen, der sich auch nur ein kleines bisschen für das Thema interessiert!

5/5 Punkten

Bildquelle: www.rowohlt.de

1 Kommentar:

  1. Hey ho,
    es freut mich, dass dir das Buch so gut gefallen hat.
    Ich fand hier besonders die Mischung zwischen Fiktion und REalität sehr gelungen. Besonders toll fand ich, dass sich David SAfier mal an einem "ernsten" Roman versucht hat und somit von der typischen Comedy Schiene weg ist. Ich hoffe, er schreibt mehr Bücher, die in diese Richtung gehen.
    Wusstest du, dass er neulich einen Roman herausgebracht hat, der an ein Theaterstück anlehnt, das er während seiner Recherchen gefunden hat?

    viele Grüße
    Emma

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