Sonntag, 8. Januar 2017

Die Tage, die ich dir verspreche - Rezension



9783426516768Die Tage, die ich dir verspreche

Von Lily Oliver
Erschienen im Knaur-Verlag
Kostet in Deutschland als Taschenbuch ca. 9 Euro
365 Seiten

Inhalt (Klappentext): »Du hast Glück, Gwen, alles wird gut, Gwen.« Seit ihrer Herztransplantation hört Gwen nichts anderes mehr. Doch statt überschäumender Lebensfreude fühlt sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. Und so fasst sie in einer besonders verzweifelten Nacht einen ungeheuerlichen Plan: Sie will ihr neues Herz verschenken und sterben. Ihr entsprechendes Angebot in einem Internetforum liest dessen Moderator Noah, ein junger Student, der keinen großen Sinn in seinem Leben sieht. Er hält ihr Angebot für einen üblen Scherz, geht aber zum Schein darauf ein. Erst als Gwen am nächsten Tag vor ihm steht, um ihn beim Wort zu nehmen, erkennt er, wie schrecklich ernst es ihr ist. Nur mit einem gewagten Handel und einer furchtbaren Lüge kann er ihr das Versprechen abringen, ein paar weitere Tage durchzuhalten. Tage, in denen Noah alles daran setzen muss, Gwen von etwas zu überzeugen, woran er selbst kaum noch glaubt: Dass das Leben lebenswert ist.

Meine Meinung: Das Cover ist relativ schlicht gestaltet und gefällt mir gut, wenn es auch nicht direkt ein Eye-Catcher in der Buchhandlung ist. Ich habe es durch eine Leseprobe entdeckt, die mich sehr neugierig gemacht hat. Als ich das Buch anfing zu lesen, war ich auch von Anfang an recht begeistert. Ich fühlte mich wohl in der Geschichte, konnte mich gut in die Protagonistin Gwen hineinversetzen, obwohl ich ihre Situation zum Glück nicht persönlich kenne. Sie wurde authentisch dargestellt und super ausgearbeitet, sodass ich die Neunzehnjährige genau vor Augen hatte. Auch Noah war mir sympathisch und ich konnte ihn mir ohne Probleme vorstellen. Lily Olivers Schreibstil ist genau nach meinem Geschmack. Sie schreibt ohne zu komplizierte Satzgefüge, aber dennoch auf hohem Niveau, sodass sie es schafft, den Leser zu fesseln. Den größten Teil der Geschichte habe ich im Zug gelesen und die Zeit ist nur so dahingeflogen, sodass mir die Fahrt nach München und wieder zurück wie ein Katzensprung vorkam. Mit dem Ende habe ich schon nach etwa 80 Seiten gerechnet, dennoch hat mir dieses gefallen und ich fand die Handlung im Allgemeinen äußerst spannend und schön. Hier und da gab es zwar ein paar Dinge, die ich eher für unrealistisch hielt, das hat mich aber nicht allzu sehr gestört, sodass ich das Buch definitiv genießen konnte. Ich empfehle euch „Die Tage, die ich dir verspreche“ auf jeden Fall weiter und wünsche euch viel Spaß mit Gwens Geschichte!

4,5/5 Punkten


Bildquelle: www.droemer-knaur.de

Kommentare:

  1. Hallöchen :)

    das Buch klingt richtig schön, zwischendurch mag ich so "dramatische" und Lebensbejahende Geschichten echt gerne.

    Eine schöne Rezi, die definitiv neugierig macht.

    Liebste Grüße,
    Ally

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  2. Tolle Rezension. Werde das Buch gleich mal auf meine Wunschliste setzen

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