Montag, 14. Januar 2013

Tschick - Rezension


Tschick

 

Von Wolfgang Herrndorf
Erschienen im rororo-Verlag
Kostet in Deutschland als Taschenbuch ca. 9€
254 Seiten

 

Inhalt (Klappentext): Zwei Jungs. Ein geknackter Lada. Eine Reise voller Umwege durch ein unbekanntes Deutschland.
Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Assi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine unvergessliche Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz.

 

Meine Meinung: Ich hatte mir das Buch vor einigen Monaten einmal ertauscht (danke, Monja!), weil ich sehr viele verschiedene Meinungen zu dem Buch gehört hatte. Dann lag es allerdings erst mal ziemlich lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher, bis unsere Deutschlehrerin bekannt gab, dass wir es als Schullektüre lesen würden. Das fand ich natürlich sehr gut – ein modernes Jugendbuch als Schullektüre, das kriegt man ja schließlich nicht jeden Tag. Über die Weihnachtsferien sollten wir die erste Hälfte lesen und letzte Woche dann die andere Hälfte. Nun kann ich sagen, dass die ersten 80 Seiten für mich persönlich überhaupt nicht lesenswert waren. Ich fand den Schreibstil anfangs nicht gut, das war mir zu umgangssprachlich, zu „teenagerhaft“. Außerdem hat das Buch nur ganz kurze Kapitel (meistens nur 4-5 Seiten) und in den ersten 15 Kapiteln ging es ständig um etwas anderes, sodass ich das Gefühl hatte, ein wenig in der Geschichte rumgeworfen zu werden. Ab dann wurde es aber immer besser, die Spannung stieg und es wurde für mich doch noch zu einem guten Buch. Ich empfehle es ab 13 Jahren weiter!

 

3,5/5 Punkten

Kommentare:

  1. Hey,
    ich fand das Buch vom Schreibstil her auch nicht so toll. Mir ging es ähnlich, wie dir. Seit ich das Buch gelesen habe, versuche ich, wenn ich mich mit jemandem unterhalte, vollständige Sätze zu reden und auf "weil wegen" Sätze zu verzichten :-).
    Besonders witzig in dem Buch fand ich die verschiedenen Leute, die die beiden während ihrer Fahrt kennen gelernt haben.
    liebe Grüße deine Emma

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  2. Das hat sich mein Sohn neulich gekauft, allerdings mit nem anderen Cover. Bin gespannt, ob und wie es ihm gefällt.

    LG Andrea

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  3. Gute Rezi.Freut mich,dass es dir doch noch gefallen hat

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