Samstag, 12. Januar 2013

Isarvorstadt - Rezension


Isarvorstadt

 

Von Simone Bauer
Erschienen im Unsichtbar-Verlag
Kostet in Deutschland als Taschenbuch 9,99€
234 Seiten

 

Inhalt (Klappentext): Für die 22-jährige Charlotte Kleeblatt, Kind aus gutem Hause und Möchtegern-It-Girl, ist die bayerische Landeshauptstadt das Königreich, in dem sie eine Welt aus Glitzer und Glamour nach ihren Vorstellungen regieren möchte. Sie will um jeden Preis die Königin der Dolce Vita werden. Nichts soll sie aufhalten auf ihrem Weg an die Spitze: nicht ihre Mutter, die ihr das sagenumwobene Marienkleid nicht geben will, nicht ihr Love-Interest Moritz Roth, der in ihre beste Freundin Theresa Held verliebt ist, und schon gar nicht ihre BFF selbst! Die ist nämlich keusch, egal, was ihr Bettie-Page-Look den jungen Stenzen vormacht. Veith Haug, ein abgebrühter Szenejournalist eines Münchner Stastmagazins, würde für eine richtig gute Skandalgeschichte seine Großmutter verkaufen. So eine Skandalgeschichte hat Romina „Romy“ Oberhausen in petto: Ihre Affäre mit einem verheirateten Mann kostet sie fast  das Erbe ihres Bruders Lino. Aber diese Kids haben genug Geld, sich aus diesen verzwickten Situationen frei zu kaufen – oder nicht?

 

Meine Meinung: Das Cover ist sehr schön gemacht und passt ganz wunderbar zur Geschichte. Im Hintergrund ist die bayerische Flagge, dazu noch eine Handtasche, die wohl für den Glamour und die Mode im Buch stehen soll. Auch der Titel ist passend gewählt. So, nun zur Handlung und den Charakteren: Die Geschichte ist in mehrere Kapitel aufgeteilt und in jedem Kapitel erzählt eine andere Person aus der Ich-Perspektive. Es gibt also keine richtige Hauptperson. Charlotte, Romy, Veith, Moritz, Theresa, Bibi – sie alle sind die Protagonisten. Allerdings ist es dadurch auch ziemlich schwer, sich in dem Buch zurechtzufinden, weil man immer wieder vollkommen umdenken muss. Ich persönlich hätte es besser gefunden, wenn man eine Person  als Hauptcharaktere ausgewählt hätte und von den anderen dann aus der Erzähler-Perspektive geschrieben hätte. Die Handlung an sich ist sehr unterhaltsam und interessant. Mehrmals musste ich schmunzeln, an manchen Stellen sogar lachen. An anderen wiederum kamen mir fast die Tränen. Auch das Ende und die jeweiligen Wendungen der Charaktere gefiel mir sehr gut. Großes Lob also für den Verlauf der Geschichte! Weniger schön war allerdings, dass ich einige verheerende Rechtschreibfehler gefunden habe, über die ich mich wirklich geärgert habe. Dies sollte man eventuell nochmals überarbeiten. Im großen und Ganzen ein gelungenes Buch, das mir zwei Stunden voller Unterhaltung geschenkt hat – ich empfehle es gerne an euch weiter!

 

3,5/5 Punkten



Vielen herzlichen Dank an die Autorin des Buches (Simone Bauer), die mir dieses Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

1 Kommentar:

  1. Schöne Rezi!! :)
    Von dem Buch habe ich bislang noch nie etwas gehört. Ich werde es auf jeden Fall weiter im Auge behalten! :D <3

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