Sonntag, 22. April 2012

ICE - Hüter des Nordens - Rezension

ICE – Hüter des Nordens
Von Sarah Beth Durst
Erschienen im Egmont-LYX-Verlag
Kostet in Deutschland als broschierte Ausgabe ca. 13€
300 Seiten

Inhalt: Cassie ist in den ewigen Weiten der Arktis aufgewachsen. Ihre Großmutter hat immer behauptet, Cassie’s Mutter wurde vom Nordwind entführt, was Cassie allerdings nie geglaubt hat. Doch dann begegnet sie einem Eisbären, der mit ihr spricht und die Geschichte ihrer Großmutter bestätigt. Um ihre Mutter zu befreien muss Cassie ein altes Versprechen einlösen und die Frau des Eisbären werden. Natürlich willigt sie ein und schon sehr bald entwickelt sich eine zarte Bindung zwischen den beiden. Doch es liegt ein Fluch über dem Bären, der ihr Glück zu zerstören droht …

Meine Meinung: Ich beginne gleich mal beim Cover und der Aufmachung. Das Cover an sich finde ich eigentlich recht gut gemacht und auch passend zur Geschichte, allerdings sind die Hände der Frau, die man auf dem Bild sehen kann irgendwie total ungepflegt und ekelhaft. Auch die Haare sehen total strähnig aus, ich finde, das hätte man besser machen können. Das Buch ist an jedem Kapitelanfang sehr gut gestaltet. Allgemein ist die Aufmachung also in Ordnung, auch, wenn mich die Hände nach wie vor stören. Nun aber zum Inhalt: Cassie war mir von Anfang an sympathisch und ich konnte mich gleich mit ihr anfreunden. Ihre Handlungen waren nachvollziehbar und ich musste mich an keiner Stelle der Geschichte über sie ärgern oder aufregen. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich schön. Relativ einfach, aber trotzdem auf hohem Niveau. Man kann das Buch sehr schnell durchlesen, da ich immer wissen wollte, wie es weitergeht, flogen die Seiten bei mir nur so dahin. Manche Stellen hätte man meiner Meinung nach noch ein wenig mehr ausschmücken können und so das ganze Buch etwas in die Länge ziehen. Was ich auch gut finde, ist, dass das Buch mal ein Einzelband ist. Heutzutage gibt es ja kaum ein Fantasy-Buch, das nicht einer Reihe oder einer Trilogie angehört, da war es für mich auch mal ganz schön, ein abgeschlossenes Buch zu lesen. Ich empfehle das Buch ab 14 Jahren weiter.

Die Autorin: Sarah Beth Durst schreibt magische, märchenhafte und freche Bücher für junge und junggebliebene Leser. In Ice – Hüter des Nordens, das sie als Liebeserklärung an ihren Mann geschrieben hat, greift sie das Thema eines alten skandinavisches Märchens auf, während Ivy – Steinerne Wächter von ihrer Studentenzeit an der Princeton University inspiriert ist. Die wunderschöne alte Universität mit ihren vielen Wasserspeiern hat schon immer ihre Fantasie angeregt. Sarah wurde mehrfach für den renommierten Andre Norton Award nominiert. (Quelle: LYX)

4,5/5 Punkten


Ich danke dem Egmont-LYX-Verlag herzlichst für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

Kommentare:

  1. Tolle Rezi!!!!!!!! <33333333333 Allerdings würde mich schon der Titel glaube abschrecken: Ein Buch, benannt nach einem Zug? O.o :DDD
    <333333

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    1. Du weißt schon, dass "ICE" im Englischen "Eis" heißt, oder? ^^

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  2. Schöne Rezi! :) Mal sehen, ob ich es lesen werde, es spricht mich aber nicht soo an...^^ Vielleicht irgendwann mal :D

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  3. Ich fand das Buch auch voll schön =)
    Dass du die Hände ansprichst, finde ich voll witzig, die hamn mich auch gestört xD

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  4. Die Hände sind so dunkel, da sie gefroren sind, nicht ungepflegt ;) Also so interpretier ich es :) Hättest du etwas dagegen, wenn ich deinen Blog in meinem Blog roll aufzähle ??

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